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was sind Makronährstoffe

Makronährstoffe oder wie wir sie kennen

Makronährstoffe (ugs. Makros), besser bekannt als Kohlehydrate, Eiweiße und Fette, sind mit die wichtigsten Nährstoffe für unseren täglichen Energiebedarf. Dabei spielt es eine große Rolle welche genau wir zu uns nehmen. Fett ist nicht gleich Fett und Eiweiße gleich Eiweiße! Auch bei Kohlenhydraten gibt es einiges zu beachten. Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie sich von mir durch die Welt der Makronährstoffe führen. Bereit?

Reichhaltiges Frühstück mit Spiegeleiern und Brot

Das Fallbeispiel Fett

Rund 62 Prozent aller Männer und 43 Prozent aller Frauen in Deutschland gelten als übergewichtig. Gerne zeigen dabei alle Finger urteilend auf den vermeintlich altbekannten Übeltäter: Der Makronährstoff Fett.

Jedoch ganz so einfach ist es nicht, denn es gilt: Fett macht nicht fett und ist auch nicht so ungesund wie oft vermutet. Beweis hierfür ist der durch die DGE Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. festgelegte Richtwert für die alltägliche Energiezufuhr. Laut Wissenschaftlern soll diese nämlich im Idealfall aus 30-35% Fett bestehen! Zudem benötigen die lebenswichtigen und fettlöslichen Vitamine E, D, K und A Fettquellen, damit sie vom Körper entsprechend aufgenommen und verarbeitet werden können.

Dicker Mann sitzt in einem Restaurant vor diversen ungesunden Lebensmitteln
Es kommt darauf an, welche Fette wir zu uns nehmen.

Doch welche Fette sind nun gut?

Ich präsentiere, Omega 3 und Omega 6. Diese zwei sogenannten ungesättigten Fettsäuren gehören zu wohl zu den bekanntesten als auch gleichzeitig zu den gesundheitsförderndsten. Zu finden sind sie unter anderem in Hanfölen, Ölivenölen und Leinölen. Da Leinöle in der Regel über einen relativ starken Eigengeschmack verfügen, können diese auch einfach durch geschrotete Leinsamen ersetzt werden. Deren Geschmack ist eher neutraler Natur bei vergleichsweise ähnlichem Omega–3- und Omega-6-Fettsäuren Gehalt.

Verschiedene Nahrungsergänzungsmittel in Tablettenform
Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren müssen nicht ergänzt werden

Facts: Zum Braten und Erhitzen empfiehlt sich Leinöl, auf Grund seiner Beschaffenheit, grundsätzlich nicht. Greifen Sie hierfür lieber auf alternativen zurück. Haben Sie es schon einmal mit roher Bio-Butter von Weidekühen probiert? Nicht? Dann sollten Sie dies schleunigst tun, denn das Geschmackserlebnis ist einmalig!

Neben den Ölen sind auch viele Nüsse und vor allem Fisch reich an wichtigen Fetten. Besonders bekannt und nachweislich sehr gesund sind Walnüsse, Mandeln und Cashewkerne. Wieso also beim Nächsten Fernsehabend nicht einfach mal die Chips durch Nüsse ersetzten? Schmeckt mindestens genau so gut.

Gute und Böse – Kohlenhydrate

Wenn auch Sie vermuten, dass Kohlenhydrate zwangsläufig dick machen und besser vermieden werden sollen, dann kann ich Sie beruhigen. Sie spielen beim Abnehmen mit die größte Rolle und können richtig verwendet wahre wunder bewirken. Dennoch ist Vorsicht geboten, bei falscher Anwendung kann dieser Makronährstoff krank machen und die Gesundheit negativ beeinflussen.

Baguette auf weißem Hintergrund
Weißbrot sollte im besten Fall vermieden werden.

Ein Beispiel hierfür ist das bei uns deutschen so beliebte Weißbrot. Kaum jemand weiß, dass sich hinter der hellen Fassade am Ende hauptsächlich Zucker verbirgt. Denn während des Verdauungsprozesses wird ein beachtliche Menge Glukose freigesetzt, welche sich sogar merklich auf den Blutzuckerspiegel auswirken kann. Deshalb sollten Sie besser auf alternativen zurückgreifen wie Vollkornbrot, Hülsenfrüchte oder Süßkartoffeln, wenn es etwas deftiger sein soll. Das selbe gilt im Übrigen auch für Pasta. Auch hier ist es besser auf die Vollkorn Variante zurück zu greifen. Wer auf wenig oder gute Kohlenhydrate achtet, der hat schon einiges gelernt (sehr gut).

Ei, Ei, Eiwei… Makronährstoffe?

Eiweiße gehören wie wir bereits wissen auch zu der Gruppe der Makronährstoffe und sind im Grunde nichts anderes wie Proteine. Diese spielen nicht, wie oft fälschlicherweise vermutet, nur im Fitnessbereich eine große Rolle. Denn neben dem Muskelaufbau fördern sie auch aktiv die Fettverbrennung. Ganz genau, Sie haben richtig gehört! Eiweiße können beim Abnehmen helfen. Zudem versorgt es den Körper mit essentiellen Aminosäuren, die er für den Aufbau von Muskeln, Organen, Knorpeln, Knochen, Haut, Haaren und Nägel braucht. Ein wahrer Alleskönner so zu sagen!

Neun ganze und ein kaputtes Ei in einem Eierkarton
Eiweiße sind wichtiger und gesünder als allgemein gedacht!

Facts: Essentielle Aminosäuren wie Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Der Körper kann diese nicht selbst herstellen.

Geeignete Quellen mit hohem Protein- und Eiweißgehalt sind tierische Milchprodukte, (bio) Geflügel- oder Rindfleisch, Fisch (aus Wildfang) und logischer weise (bio) Eier. Aber auch pflanzliche Lebensmittel können hier mithalten. Besonders Hülsenfrüchte wie Linsen oder Erbsen können einen großen Teil zur Deckung des täglichen Proteinbedarfs beitragen. Im optimal fall werden beide Eiweißquellen mit einander kombiniert. Denn durch ihre Ergänzungswirkung der enthaltenen Aminosäuren kann eine höhere Proteinqualität erreicht werden. Eine besonders Empfehlenswerte Kombinationen sind z.B. Kartoffeln mit Ei und Erbsen.

Etwas gesundes auf die Ohren ?

Abschließend kann man somit sagen, dass Makronährstoffe unverzichtbar für den Organismus und vor allem die Gesundheit fördern. Kontrolliert zu sich genommen können Sie in sämtlichen Lebenslagen wahre Wunder bewirken.

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