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Nachhaltig Essen

Brotstücke mit Streichkäse und verschiedenes Obst

Nachhaltigkeit in der Küche

Im Alltag muss es oft schnell gehen. Da erwischt man sich schon mal, wie man zum Wasser in der Plastikflasche greift, Obst in eine Tüte steckt und zum Ende der Woche die ein oder andere Kühlschrank-Leiche im Restmüll beseitigt. In der Küche geht es oftmals nicht ganz nachhaltig zu, obwohl hier ein umweltbewusstes Handeln gar nicht schwer ist.

Bio tut uns allen gut

Die Bio Landwirtschaft leistet einen großen Beitrag zu einer nachhaltigen Lebensweise. Bio Anbau ist sowohl für die Böden, als auch für unsere Insekten um einiges besser als die konventionelle Landwirtschaft. Chemische Spritzmittel sind nicht erlaubt, dass vermeiden von Monokulturen und ein allgemein ressourcenschonender Umgang mit der Natur ist das Ziel, der nachhaltigste Bio-Verband ist Demeter. So kann unser Ökosystem neben der Landwirtschaft bestehen bleiben und wird nicht durch dieses zerstört. Wenn du dich also beim Einkaufen für Bio Lebensmittel entscheidest, trägst du schon so zu etwas mehr Nachhaltigkeit bei.

Ein geeignetes Hörbuch ist: Besser einkaufen von Katarina Schickling

Regional einkaufen: Nachhaltiges Essen

Neben der Bio Landwirtschaft ist es auch wichtig unsere Bauern zu unterstützen. Ein Artikel aus dem Spiegel (21.01.2021) berichtet von Bauernhöfen in Deutschland, die in den letzten 10 Jahren um sieben Hektar vergrößert wurden und in dem selben Zeitraum ist die Zahl der Bauernhöfe um 12 Prozent gesunken. Der kleine Mann hat es immer schwerer, denn bei den Preisen der großen kann er nicht mithalten, weshalb viele auf Bio umsteigen. Mit Bio unterstützen wir meistens auch die kleinen Bauern, noch besser ist es auf den Wochenmarkt oder wenn möglich direkt zu dem Bauer (Hofladen) zu gehen.

Es sind ein paar Sekunden die wir benötigen, um auf das Etikett und das darauf stehende Land zu achten. Da nicht alles in Deutschland produziert werden kann, können wir uns auf EU-Länder und Bio konzentrieren. Schließlich muss alles andere viele Kilometer mehr fliegen oder mit einem Schiff transportiert werden.

Die Zahl der Betriebe mit ökologischer Tierhaltung wuchs auf ca. 17.500. Das sind etwa zehn Prozent aller tierhaltenden Betriebe. Bei Rindern werden laut Bundesamt inzwischen acht Prozent des gesamten Bestandes ökologisch gehalten, beim Geflügel sind es fünf Prozent und bei den Schweinen knapp ein Prozent, also weniger als eins von hundert Tieren. „Du armes Schwein“.

Pflanzen sind nachhaltiges Essen

Planzen in einem Blumentop, stehen auf einem braunen Tisch

Um die Küche nachhaltiger zu gestalten lohnt es sich auch einen Blick auf die eigene Ernährung zu werfen. Bei der Produktion von Tierprodukten, vor allem bei Fleisch und Milchprodukten, entsteht viel CO2. Außerdem benötigt ihre Herstellung eine Menge Ressourcen wie zum Beispiel Wasser und Ackerfläche für die Futterproduktion und die Haltung der Tiere. Die meisten Gemüse- und Obstsorten sowie Getreide können dagegen ressourcenschonend angebaut werden und haben einen recht kleinen ökologischen Fußabdruck. Eine Reduzierung von Tierprodukten in der eigenen Ernährung und ein bewusster Umgang mit Fleisch- und Milcherzeugnissen trägt also auch zu mehr Nachhaltigkeit in der Küche bei. Auch hier spielt Bio eine große Rolle, Tierprodukte zu reduzieren ist super. Noch besser ist der Kauf von weniger Tierprodukte und dafür in Bio (Demeter) Qualität.

Warum Vegan immer beliebter wird, zeigt was noch alles in der Kraft der Pflanzen steckt.

Weniger wegwerfen ist Nachhaltig

Plastikmüll vor einem Wald

Wusstest du, dass 6,7 Millionen Tonnen aller Lebensmittelabfälle in Deutschland in privaten Haushalten anfallen? Egal ob es ums Verwerten von Resten oder Lebensmittel retten geht, jede gegessene halbe Paprika und jeder verwendete Blumenkohl Stiel ist ein Schritt in die richtige Richtung. Auch aus Resten im Kühlschrank kann man oft noch etwas Leckeres zaubern. Wie wäre es mit einem Eintopf, einem Auflauf oder Smoothie ?

In dem wir uns beim einkaufen und Zuhause selbst kontrollieren, helfen wir nicht nur der Umwelt, auch unser Kontostand kann sich somit verbessern 😉

Etwa ein Drittel aller Lebensmittel die wir produzieren, wird weggeworfen.

Wenn wir ein ganzes Drittel wegwerfen, muss auch am Anfang mehr produziert werden als überhaupt nötig ist. Wir stellen für über 10 Milliarden Menschen Lebensmittel her, sind momentan aber nur 8 Milliarden. Und die Spitze des Eisberges: Es gibt immer noch viele Menschen die hungern müssen, deren Versorgung mit Nahrung nicht gesichert ist.

Wir sollten jeden kleinen und großen Erfolg anerkennen.

Facts: Regional und Bio fördert die Nachhaltigkeit

Weniger Fleisch und weniger Wegwerfen ist Umweltfreundlich

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