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Mikronährstoffe bei Krebs

Die wichtigsten Mikronährstoffe bei Krebs

Meistens hat der Grund für Nährstoffmangel mit der Ernährung zu tun. Aber auch ein Überschuss an bestimmten Nährstoffen kann krank machen und sogar zu Vergiftungen führen. Die Balance ist also besonders wichtig.

Mikronährstoffe bei Krebs können sehr hilfreich sein, wenn du jedoch bereits an Krebs erkrankt bist und Nahrungsergänzungsmittel zu dir nehmen möchtest, dann bespreche das immer im voraus mit deinem Arzt. Eine Lebensstil Veränderung (essen und trinken) sollte immer bevorzugt werden.

Fehlen essenzielle Fettsäuren, wie zum Beispiel Omega-3, kann das Folgen wie erhöhte Infektanfälligkeit, Wachstumsstörungen bei Kindern oder Erkrankungen der Sinnesnerven haben. Kaliummangel kann zu Störungen im Muskelapparat und sogar zu Darmlähmungen und Herzstörungen führen. Auch starker Vitaminmangel kann krank machen und das Immunsystem schwer beeinträchtigen. Wurde ein Nährstoffmangel festgestellt, kann eine Therapie mit Mikronährstoffen die Heilung beschleunigen. Besonders Krankheiten, die auf Entzündungen im Körper zurückzuführen sind, können mit entzündungshemmenden Mikronährstoffen behandelt und unterstützt werden. Oftmals kann so der Einsatz von starken Medikamenten reduziert werden. Richtig kombiniert und dosiert haben Mikronährstoffe im Vergleich zu herkömmlichen Medikamenten wenige oder keine Nebenwirkungen.

Je weniger Medikamente eingenommen werden müssen, umso besser für den Heilungsprozess. Besonders bei chronischen Krankheiten hat die Einnahme von starken Medikamenten oft einen negativen Effekt auf die Nährstoffaufnahme. Das kann noch andere Symptome verursachen. Die Mikronährstoffmedizin glaubt, wenn die Nährstoffaufnahme gut funktioniert, hat der Körper mehr Kraft, sich gegen Krankheiten zu wehren.

Aber auch Mikronährstoffe sollen nicht in hohen Dosen eingenommen werden. Bevor sie als Therapie eingesetzt werden, sollte man immer die Dosierung und die Wechselwirkung mit anderen Medikamenten vom Arzt prüfen lassen.

Von ‚Mikros‘ und ‚Makros‘ und warum Mikronährstoffe so wichtig sind

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind Mikronährstoffe und kleinste Bausteine im Körper, ohne die wir nicht auskommen. Sie versorgen unsere Zellen und regulieren wichtige Stoffwechselprozesse. Was aber, wenn der Körper zu wenig davon hat und es uns schwerfällt, den Mangel durch Ernährung auszugleichen? Der Nährstoffpegel kann sinken, ohne dass man es gleich merkt. Dann kann eine Nährstofftherapie mit Mikronährstoffen einen Mangel behandeln und Krankheiten vorbeugen. Welche Mikros es gibt, was sie bewirken können und wie man sie in der Ernährung berücksichtigt, erkläre ich dir hier.

Unterschiedliches Obst auf einen Tisch
Beeren enthalten wenig Fruchtzucker, dafür viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Unsere lebenswichtigen Nährstoffe werden grob in zwei Gruppen aufgeteilt: 

Makronährstoffe und Mikronährstoffe. Die Namen zeigen schon, in welchen Mengen wir sie benötigen. Makronährstoffe sind unsere drei Energielieferanten, Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate. Von ihnen brauchen wir viele. Die Mikros, wie Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren sind dagegen nur in kleinen Mengen notwendig. Sie sind allerdings genauso wichtig, denn ohne sie kann unser Körper nicht funktionieren. 

Durch schlechte Ernährung, Krankheit oder Erschöpfung können Mängel an diesen Nährstoffen entstehen. Unser Körper kann sie selbst nicht produzieren, deshalb müssen wir sie mit der Nahrung aufnehmen. 

Wie kommt es zu Mängeln ?

Viele Menschen haben Schwierigkeiten, sich regelmäßig gesund und ausgewogen zu ernähren. 

Eine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen ist nicht immer gewährleistet. Lange Transportzeiten, frühe Ernten und wochenlange Lagerung von Lebensmitteln zerstören einen großen Anteil an Mikronährstoffen schon vor dem Verzehr. Ein Kopfsalat kann innerhalb von drei Tagen 60 Prozent an Vitamin C verlieren, Spinat sogar bis zu 95 Prozent. 

Dazu kommt, dass in einer Umwelt mit hohem Schadstoffgehalt und einem Leben mit wenig Freizeit und viel Stress der Bedarf an Mikronährstoffen erhöht sein kann. Wenn Sie langfristig nicht ausreichend im Körper vorhanden sind, können Mangelerscheinungen entstehen. Zeichen wie Abgeschlagenheit, Schwäche, Kopfschmerzen, Haut-Haar und Nagelprobleme und Konzentrationsschwäche sind manchmal Anzeichen für einen Nährstoffmangel.

Wird er nicht erkannt, kann es auch zu chronischen Erkrankungen kommen. 

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Omega-3 entzündungshemmend und gut fürs Herz

Symbol von einem Auge, Herz und Kopf
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Einer der wichtigsten Mikronährstoffe für den Stoffwechsel sind Omega-3 Fettsäuren. Sie sind an der Produktion unserer Gewebshormone beteiligt und wirken sich auf die Gesundheit unserer Zellen aus. 

Bei mehrfach ungesättigte Fettsäuren, zu denen Omega-3 gehört, sind besonders pflanzliche Omega-3 ALA und die aus Fischen und Algen gewonnene Omega-3 DHA und EPA wichtig. 

Omega-3 ALA kommt hauptsächlich in Lachs, Makrele, Hering und Sardellen vor. 

Omega-3 EPA und DHA findet man in Krill, die winzigen Krebstierchen aus dem Meer und in Mikroalgen. Aus ihnen werden Omega-3-haltige Nahrungsergänzungsmittel hergestellt.

Bei welchen Krankheiten kommt Omega 3 zum Einsatz?

  • Reichlich EPA und DHA kann zum vorbeugen von Brustkrebs beitragen. Außerdem können Omega 3 Fettsäuren einen positiven Effekt während einer Chemotherapie aufweisen.
  • Ein hoher Omega-3 Wert im Blut resultiert laut der US-Studie Framingham Heart Study in einem niedrigeren Risiko für Gefäßerkrankungen und Herzinfarkt bei älteren Menschen.
  • Kaltwasser-Seefisch und Leinöl sind als entzündungshemmende Lebensmittel zum Beispiel bei entzündlichem Rheuma hervorragend geeignet.
  • Omega-3-Fettsäuren sind auch als Mittel für gesunde Nervenzellen, in der Schwangerschaft und gegen Alzheimer im Gespräch.

Gründe für Mangelerscheinungen

Außer Krankheiten gibt auch andere Gründe für Mangelerscheinungen. Gerade in Mitteleuropa ist es schwer, den Bedarf an Vitamin A, B und Jod ausreichend durch die Ernährung zu decken. Durch relativ wenig Sonne bildet der Körper nicht genug Vitamin D. Besonders viele ältere Menschen leiden dann an Vitamin D Mangel oft, ohne es zu wissen. 

Selbst bei gesunden Menschen, kann der Bedarf an Mikronährstoffen zeitweise erhöht sein. 

Um Mangelerscheinungen zu vermeiden, kannst Du Mikronährstoffe gezielt in Form von Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen oder deine Ernährung umstellen. Manchmal hilft schon eine Kur für einige Wochen oder Monate, um niedrige Mineralstoff oder Vitaminlevels auszugleichen. Auch bei einer Ernährungsumstellung kann man mithilfe von Mikronährstoffen verhindern, dass es zu Mangelerscheinungen kommt.

Welches sind die wichtigsten Mikronährstoffe und welche Bedeutung haben sie für unseren Körper?

Vitamine

  • Vitamin-A: Ist für das Sehen wichtig und für die Fortpflanzungsmechanismen. Gesunde Haut, Zähne und Knochen sind auch vom Vitamin-A-Gehalt in unserem Körper abhängig.
  • B-Vitamine: Die B-Vitamine 1-3-6-12 sind unentbehrlich, wenn es um Stoffwechselfunktionen geht. Der Energiestoffwechsel, der Muskel Wachstum und die geistige Leistung hängt mit den B-Vitaminen zusammen.
  • Vitamin-C: Ascorbinsäure ist wasserlöslich und schütz die Zellen vor freien Radikalen, boostet das Immunsystem und hilft Kollagen und Steroide zu bilden. Außerdem verbessert es die Aufnahme von Eisen durch die Nahrung.
  • Vitamin-D: Das fettlösliche Vitamin-D bildet sich durch Sonneneinstrahlung auf unsere Haut. Vitamin-D ist für die Stabilität der Knochen wichtig, denn es reguliert den Kalziumgehalt.
  • Vitamin-E: Vitamin E schützt unsere Zellen, indem es freie Radikale abfängt. 
  • Vitamin-K: Vitamin-K ist fettlöslich und unterstützt den Stoffwechsel des Bindegewebes und der Knochen. Es ist auch an der Blutgerinnung beteiligt.

Mineralstoffe und Spurenelemente

Die Körperfunktionen von Herz, Knochen, Muskeln und Gehirn hängen auch von den Mineralstoffen und Spurenelementen ab. Einige brauchen wir in großen Mengen, andere nur minimal. Ein zu hoher oder zu niedriger Gehalt im Körper kann gefährlich sein. Deshalb ist bei allen Mineralstoffen die Dosierung extrem wichtig.

Symbol eines Menschen aus dem ein Baum wächst und im Hintergrund eine Sonne

Makromineralstoffe

Diese Brauchen wir in großen Mengen. Sie haben mit unseren Nerven, Hormonen und dem Gewebe zu tun. 

  • Kalium 
  • Kalzium 
  • Magnesium 
  • Natrium 

Spurenelemente

Spurenelemente brauchen wir nur in geringen Mengen. Sind für den Aufbau von Enzymen und Hormonen zur Stoffwechselregulierung notwendig. Chrom hilft, den Blutzuckerspiegel auszugleichen.

  • Chrom 
  • Eisen 
  • Kupfer 
  • Mangan 
  • Jod 
  • Selen 
  • Silicium
  • Zink

Die vielleicht wichtigsten Mikronährstoffe bei Krebs – Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe gewinnen immer mehr an Bedeutung, in der Krebsforschung und bei Stoffwechselprozessen.

Wir nehmen sie mit Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkorn und Nüssen auf. Lebensnotwendig sind sie nicht, aber Sie beeinflussen Stoffwechselprozesse und sind allgemein gesundheitsfördernd. Sie wirken antioxidativ, entzündungshemmend, blutdrucksenkend und sind gut für das Immunsystem.

  • Carotinoide
  • Flavonoide
  • Lycopin

Omega-Fettsäuren und Aminosäuren

Die ungesättigten Fettsäuren Omega-3 und 6 sind am Aufbau der Zellen beteiligt und sind wichtig für verschiedene Gewebshormone. Wir nehmen sie mit Fisch, pflanzlichen Ölen und grünem Gemüse zu uns. Die 21 proteinogenen Aminosäuren bauen Eiweiß auf. 

  • Omega-3
  • Omega-6
  • 21 proteinogene Aminosäuren

Mikros besser verwerten

Wer einen Mangel an Mikronährstoffen hat, kann durch kleine Tricks beim Essen die Aufnahme verbessern.

Vitamine mit Leinöl 

Zum Beispiel kannst Du ein paar Tropfen Leinöl in Smoothies oder Gemüse mischen und schon nimmt Dein Körper die Vitamine besser auf. Vitamin-A kann so zweimal besser aufgenommen werden und die ungesättigten Fettsäuren im Leinöl wirken entzündungshemmend.

Eisen besser mit Vitamin C

Falls Du an Eisenmangel leidest, kann Dein Körper eisenhaltige Nahrung wie Linsen, besser aufnehmen, wenn Du etwas Vitamin-C dazugibst, indem Du zum Beispiel etwas Orangensaft dazu trinkst. 

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  • CBD wirkt beruhigend auf das zentrale Nervensystem
  • Es wird vermutet, dass CBD Schmerzen lindern kann
  • CBD hat entzündungshemmende Eigenschaften
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Ernährungspläne helfen, die wichtigsten Mikronährstoffe bei Krebs zu finden.

Du willst eine Brustkrebserkrankung Vorbeugen? Mit unserem Ernährungsplan für Krebserkrankungen können wir Dir helfen, ab sofort eine gesunde Ernährung zu Deinem täglichen Ritual zu machen. Eine Ernährungsumstellung, deren Ziel es ist, Deinen Körper optimal mit Vitalstoffen und wichtigen Bausteinen zu versorgen, kann der erste Schritt zu einem neuen Lebensstil sein. Wir geben detaillierte Anleitung zu gesunden, schmackhaften und vitaminreichen Rezepten und erklären, welche Lebensmittel sich am besten eignen, um Krebserkrankungen entgegenzuwirken. 

Fazit

Ein Mangel an Mikronährstoffen kann schnell entstehen, wenn der Körper viel Stress ausgesetzt und das Immunsystem angegriffen wird, kann man mit zusätzlichen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen helfen. Mikronährstoffe können noch mehr. In optimaler Kombination und Dosierung können sie als Therapie bei Krankheiten unterstützen und Mangelerscheinungen verhindern. Für ein einwandfreies Funktionieren unseres Körpers sind sie unentbehrlich.

Quellen:

http://www.gesundheits-lexikon.com/Mikronaehrstoffmedizin-Praevention-und-Therapie-mit-Mikronaehrstoffen-Vitalstoffen-/Mikronaehrstoffmedizin/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/nahrungsergaenzung/omega-3-uebersicht/omega-3-fettsaeurenhttps://www.womenshealth.de/food/gesunde-ernaehrung/mikronaehrstoffe-richtig-kombinieren/

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